Feinstrumpfhosen Strumpfhosen Dessous Shop
Verarbeitung
Im Allgemeinen werden die Lycra-Fäden um einen Polyamid-Faden herum gesponnen und nur bei den Fäden in Querrichtung zum Bein verwendet. Dadurch entsteht ein leichter Druck, der zum Bein hin gerichtet ist. Falten werden also glatt gezogen. Da das Bein normalerweise oben dicker ist als unten, entsteht zwangsläufig der Trend zum Rutschen der Strumpfhose. Die Lycra-Fäden versuchen sich demnach noch weiter zusammen zu ziehen. Dies geht dann nur noch in einer Richtung - nämlich nach unten.
Die Verarbeitung von Lycra-Fäden wird allerdings auch unterschiedlich gehandhabt. Einzelne Exemplare z. B. von 'Nur Die' haben nur bei jedem 3. Faden anstatt Polyamid einen Lycrafaden eingewebt. Dies führt zu einer leicht glänzenden Strumpfhose, deren Maschenbild aber nicht unbedingt schön aussieht.
Bei besonders weichen Strumpfhosen werden mehrere noch dünnere Lycra-Fäden verwendet. Das Polyamid wird hierbei z. B. dreifach umsponnen.
Besonders weiche Strumpfhosen sind die Mikrofaser-Strumpfhosen. Jedoch gibt es viele Exemplare, die auch ohne diese Bezeichnung sehr weich sind. Hier sind z. B. die neuen Lycra-3D Versionen (sowie die Wellness-Modelle) zu nennen.
Wärmeentwicklung - Tragekomfort
In Bezug auf die wärmende Funktion einer Strumpfhose kann man sagen:
Je höher der Lycra-Anteil ist, unso schlechter ist der gewünschte Effekt.
Im Winter wird eine Strumpfhose mit niedrigem Lycra-Anteil als wärmer empfunden. Besonders fällt dies auf, wenn die Füße eingeengt und damit kalt werden.
Im Sommer ist es genau umgekehrt. Wenn es ziemlich warm ist, und man eine leichte Strumpfhose anziehen möchte, dann würde ein zu hoher Lycra-Anteil die Wärmeentwicklung sogar noch erhöhen.
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Stand: 8. Januar 2002