Geschichte Escora Dessous

1862 gründete der Damenschneider Elias Schmidt in Coburg eine Korsettfabrik. Auf der Gewerbeausstellung in Kassel 1870 und der Wiener Weltausstellung 1873 konnte das junge Unternehmen mit seinen Produkten Medaillen erringen. Der Sohn Eduard Schmidt setzte die unternehmerische Tradition fort und erwarb sich durch Neuerungen in der Miederwarenfabrikation einen ausgezeichneten Ruf in der Branche. 1904 übernahm sein Sohn Gustav Schmidt die Firmenleitung. Er errichtete Anfang 1914 in der Rosenauerstraße ein neues Fabrikgebäude und steigerte den Absatz durch die Entwicklung von über hundert patent- und markengeschützten Corseletts und Büstenheben.1923 nahm er die Produktion von selbst entwickelten Lauf- und Sprechpuppen unter der Marke "Sico" und "Sicora" auf, daneben wurden auch Schaufensterbüsten und Dekorationsfiguren gefertigt. Nach dem Zweiten Weltkrieg führten die Brüder Robert-Eduard und Hans-Egon Schmidt die auf die Herstellung von Bademoden und Damenunterwäsche spezialisierte "Escora Mieder- und Bademodenfabrik Eduard Schmidt" in der vierten Generation weiter. In den 1980er Jahren zwang der gestiegene Preis- und Importdruck zu kontinuierlichem Personalabbau. 1994 ging das Unternehmen mit zuletzt 60 Beschäftigten in Konkurs.
Escora Miederwaren Geschichte
Escora Dessous fertigt heute noch verführerische Reizwäsche und Büstenhebe in Tradtionaller Form. Auch Lack und Leder Produkt hat die Firma Escora Dessous gefertig, was nur wenige wusten.